10 Tipps fürs Reisen mit Kindern

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Gereist ist Alltagsheldin Nicole (das Porträt könnt ihr hier nachlesen) immer schon gerne. Nach wie vor packt die 4-fach Mama regelmäßig das Fernweh – dann werden Mann und Kinder eingepackt und los geht die Reise. Früher war sie mit dem Campingbus unterwegs. Heute wird mit Auto oder Flugzeug gereist – zumindest bis sich ihr Mann zum Kauf eines Campingmobiles überreden lässt, indem die ganze Familie Platz findet. Hier Nicoles 10 Tipps fürs Reisen mit Kindern:


1.    Pauschal- vs. Individualreise

Wir machen selten Pauschalreisen, sondern stellen uns unseren Urlaub gerne selbst zusammen. Die Kriterien: Es sollte für jeden etwas dabei sein. Auch Städtetrips funktionieren mit Kindern. Einfach vorher im Internet oder in Reiseführern nachlesen, welche speziellen Attraktionen es für Kinder gibt. Bei längeren Autoreisen plane ich immer nette Zwischenstopps – abseits von Raststationen – ein (schöner Ort zum Eis essen, Zoobesuch etc.). So sehen die Kinder ein bisschen mehr als nur die Autobahn und sind dann wieder motiviert zum Weiterfahren.

2.    Checkliste

Ich schreibe mir immer eine Liste – das spart Zeit beim Packen und die Chancen stehen hoch, dass dann auch wirklich das dabei ist, was wir benötigen.

3.    Kofferpacken mit Köpfchen

Koffer werden bei uns paarweise gepackt. Einer für uns, einer für die großen Mädls und einer für die zwei Jungs. Am Rückweg fahren verwende ich dann einen der Koffer für die gesamte Schmutzwäsche, der wandert dann zu Hause direkt zur Waschmaschine. Bei Autoreisen packe ich die Badetasche so, dass wir unmittelbar nach der Ankunft an den Strand gehen können. Außerdem gibt es eine Tasche für Schuhe, eine für Ladekabel, Babyphon und diverse andere Elektrosachen und Bücher (mein Mann schleppt immer einen ganzen Haufen Bücher mit). Was keinesfalls fehlen darf: Eine Kiste mit Lebensmitteln, die wir täglich benötigen: Tee, Zucker, Salz, Essig, Öl, Nudeln und Fertigsugo. So kann ich, falls notwendig, gleich nach der Ankunft etwas kochen, ohne mich vorher noch durch einen Supermarkt zu quälen. Was sich bewährt hat: Kinder beim Packen einbinden! Jedes Kind hat einen eigenen kleinen Rucksack, den es selbst befüllt darf – natürlich mit meiner nachträglichen Kontrolle 😉

4.    Flugzeiten

Wenn es irgendwie geht, versuche ich Flugreisen zu den Schlafenszeiten der Kleinsten zu buchen. Beim Starten bekommen die Großen einen Kaugummi und die Kleinen Gummibärchen und was zu trinken – damit die Ohren nicht verschlagen.

5.    Der Autositz

Für die unter 3-Jährigen empfiehlt sich ein Autokindersitz fürs Flugzeug. Damit hat man 2 Fliegen auf einen Streich: Im Flieger gibt’s kein Theater, weil die Kinder den Sitz gewohnt sind. Und am Urlaubsort braucht man zum Mietauto (nehmen wir gerne, weil wir dann einfach flexibler sind) nicht auch noch einen extra Kindersitz buchen. Ein Tipp zum Transport: Am Flughafen den Sitz wie ein Rucksack getragen – einfach Gurte weitermachen und los geht’s.

6.    Die Bauchtrage

Ich bin ein absoluter Fan der Bauchtrage, daher darf sie auch im Urlaub nicht fehlen. Außerdem habe ich so am Flughafen zwei freie Hände, was bei 6 Reisenden und entsprechend Gepäck nicht von Nachteil ist.

7.    Was die Autofahrt verkürzt

Bei längeren Autoreisen greifen wir gerne auf iPads (auf denen wir vorher Filme installieren) oder tragbare DVD-Player zurück. Dafür haben wir für die Kinder Halterungen an den Kopfstützen montiert. Jedes Kind bekommt einen eigenen Kopfhörer – so kann unser Jüngster ungestört schlafen, während die Großen einen Film anschauen. Was auch immer gut funktioniert sind Stickerbücher oder Magnetbücher, damit können sich die Kids lange beschäftigen. Extra Tipp: Für unseren 3-Jährigen habe ich einen Legokoffer selbst gebastelt. Einfach in einen kleinen Koffer eine Legoplatte kleben und diesen dann mit Legosteinen und Männchen befüllen, dann kann während der Autofahrt problemlos gespielt werden.

8.    Hunger ist ein schlechter Reisebegleiter

Ich habe immer genug Knabbereien (Brezerl, Soletti, Grissini, Butterkekse etc.) dabei. Alles was nicht schmutzig macht 😉 . Und natürlich genügend Wasser zum Trinken.

9.    Das Töpfchen

Für unseren 3-Jährigen hatte ich beim letzten Mal einen Topf dabei, damit er auch alleine aufs Klo gehen kann und ich ihn nicht immer halten muss. Der Topf hat sich dann auch bewährt, als wir bei der Heimreise einige Stunden im Stau standen.

10. Das Reisebett

Wir haben uns das Bett von Babybjörn geleistet. Es ist zwar wirklich nicht ganz billig, aber absolut sein Geld wert: Es ist sehr leicht und ruckzuck aufgebaut und auch wieder zerlegt. Außerdem hat es eine bequemere Matratze als andere Kinderreisebetten.

 

Reisen mit Kindern: Alltagsheldin Nicole Unterberger weiß wie es funktioniert.

 

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